Monday, February 1, 2010

The Soap Problem

Jedes mal wenn ich in einem Hotel absteige frage ich mich was mit all den angefangenen Seifen passiert. In jedem frischgemachten Hotelzimmer dieser Welt, Zimmer eines gewissen nicht extrem gehobenen Minimalstandards, liegt mindestens eine frisch verpackte Seife zur Handwäsche bereit. 
Sicher nicht jeder Hotelgast, aber die grosse Mehrheit öffnet diese Seife spätestens nach dem ersten biologischen Bedürfnis, und wäscht sich die damit die Hände. Auch gibt es sicher Leute mit Hygienefimmel, welche diese kleine Hotelseife während ihres kurzen Aufenthalts gänzlich aufbrauchen, auch gibt es jede, welche die Seife für weiteren Gebrauch zu Hause einpacken und mitnehmen, aber die grosse Mehrheit lässt diese angebrochene Seife neben dem Waschbecken liegen. Und dann? Was passiert dann damit? Gibt es da einen definierten Prozess?
Möglich wäre ja, dass das in den meisten Fällen unterbezahlte Putzpersonal diese Seifen einsammelt und privat weiter verwendet. Nun, da die Zahl der Putzkräfte im allgemeinen Kostenreduzierungswahn sicher klein gehalten wird kommt da schon einiges pro Putzperson zusammen. Es könnte daraus ein interessantes Wiederverkaufsgeschäft entstehen.
Möglich und sehr wahrscheinlich ist auch, dass diese angefangenen Seifenstücke einfach im allgemeinen Abfall landen. Eine also nicht all zu nachhaltige Verwertung der Ressource Seife.
Ich habe bereits über einiges Nachgedacht und ein paar Möglichkeiten der Seifenverwertung sind mir auch zu Ohren gekommen. So soll es Organisationen geben welche Hotelseifen einsammeln und diese in Drittweltländern in armen Wohngegenden wieder Verteilen. Eine sicher gute Idee, und ein schönes Projekt, aber ich bin mir nicht sicher ob das Einsammeln, das Verpacken, Verschiffen und Verteilen alles in allem effizient ist. Der Energieaufwand ist möglicherweise erheblich höher als beim Seifekochen aus Rohstoffen vor Ort. Das Verschiffen macht wohl nur Sinn wenn es sich um Krisengebiete handelt wo entsprechende industrielle Infrastruktur fehlt.
Vielleicht könnte man auch kleine Seifenrecyclingmaschinen welche sich Hotels selbst anschaffen können entwickeln mit denen der Seifenverbrauch und somit auch die Kosten pro Zimmer minimiert werden könnten.
Bis heute ist mir nicht bekannt dass Seifenrecycling betrieben würde. Es ist ja sicher nicht so schwierig die eingesammelten Seifen in Flocken zu stampfen und wieder zu neuen Seifen zu pressen. Ein paar Probleme gibt es da schon. So zum Beispiel die unterschiedliche Parfümierung der Ausgangsseifen. Aber ich bin mir sicher dass man dies auch in den Griff kriegen könnte. Es muss doch möglich sein mit einer künstlichen Nase die innerhalb einer gewissen Bandbreite gleich durstenden Seife demselben Repressing-Vorgang zukommen zu lassen um auch angenehm duftende Recycling-Seifen zu produzieren. Oder man löst die Seife auf und trennt die Parfümierung in wässriger Phase ab.
In Zeiten der allgemeinen Wirtschaftskrise könnte man sich natürlich auch vorstellen dass Geschäftsleute auf Reise angehalten sind die Seifen einzusammeln und entweder auf kommenden Reisen wieder zu verwenden, oder in ihren Firmen dem Facilitymanagement der hygienischen Nasszonen zu übergeben. Man denke nur mal an die Kostenreduktion in den eigenen Firmen. Ebenso mit den Kugelschreibern und dem Notizpapier welche in einem Zimmer eines Businesshotels nach internationalem Standard aufliegen.

Eine Google Suche nach "Hotel soap recycling" ergab:
Hier hat sich jemand dieselbe Frage auch schon mal gestellt:
http://www.greenecoservices.com/recycling-hotel-soap-for-world-health/

Hier eine Bestätigung, dass der Grossteil der angebrauchten Hotelseifen im generellen Abfall landen:
http://www.tampabay.com/news/business/tourism/article1064949.ece

Und die Lösung immer wieder dieselbe:
http://www.cbsnews.com/blogs/2009/10/12/couricandco/entry5380494.shtml
http://www.cleantheworld.org/
http://www.blackamericaweb.com/?q=articles/news/the_black_diaspora_news/13368

Die positiven Aspekte des humanitär motivierten Seifen Recyclings anerkennend geht meine Suche nach einer industriellen Lösung weiter und ich stosse auf ein Patent zum Seifenrecycling:
http://www.freepatentsonline.com/6565818.html
aber wurde diese oder andere Ideen je mal umgesetzt?

Friday, January 15, 2010

Floating Mantas



Mantas observed in the North-Male atoll, Maldives.

Sunday, December 27, 2009

Saturday, December 5, 2009

Die Welt der Schuhe

Heute habe ich die Wahrheit über Frauen und Schuhe entdeckt! - Es ist so simpel, warum Frauen so viele Schuhe brauchen und warum ihnen die Schuhe nicht bequem sitzen.

Aber erst ein paar Beobachtungen zum Schuh-Kaufverhalten von uns Männern. Wir, gehen in einen Schuhladen - die ganz effizienten unter uns mit den alten Schuhen und fragen die Bedienung ob es dieselben noch gäbe, wenn ja, rasch reinschlüpfen, auf und ab marschieren, passt, kaufen - die etwas flexibleren, offener für neues unter uns, die gehen durch die Regale identifizieren 5 Kandidaten, probieren sie an, in einem logistisch ausgeklügelten System immer je Fuss ein anderes Modell und das beste immer anbehaltend, so dass nach kurzer Zeit der Komfort-Gewinner feststeht und man sich mal noch vor den Spiegel stellt und schaut ob es auch optisch passt. Und dann wird das optimale Modell im Komfort vs. Modebewusstseins-Ranking gekauft. In der Regel mit EC oder Kreditkarte bezahlt.

Frauen sind da anders. Die gehen unsystematisch durch die Regale, wählen ziellos aus, probieren an - und da kommt der grosse unterschied und der Kern des Problems - sie betrachten sich und ihre Füsse die in den Schuhkandidaten stecken erst mal im Spiegel, dann wird ziellos evaluiert, aus rein optischen Kriterien, bis dann mit dem optisch auserkorenen Kandidaten doch noch ein paar Schritte gegangen wird. Diese Schritte sind meist eine Qual und mit dem Argument man müsse die Schuhe noch einlaufen - was wie wir wissen nie geschehen wird - zücken die Frauen ihre überdimensionierte an diversen Münzen angereicherte Geldbörse und bezahlen mit Papiergeld, meist in einer Grösse, so dass man möglichst viele neue Münzen für das bereits überquellende Münzfach der Geldbörse als Wechselgeld raus erhält.

Nun, dies ist der wahre Grund warum Frauen so viele Schuhe besitzen, und warum sie ihnen immer so unbequem sind. Auswahlkriterien fernab von jeglicher Funktionalität.

Aber vielleicht habe ich den Sinn der angedachten Funktion von Schuhwerk einfach noch nicht begriffen! Ich dachte immer es wäre zum Schutz des Fusses - Barfussgehen kann in unseren Breitengraden ja ziemlich unangenehm sein - und dies mit modischer Komponente.
Ich werde mal darüber sinnieren und ein paar Beobachtungen anstellen.

Saturday, September 5, 2009

Structures of Ice

Amazing structures of frozen water.